Tom Cruise: Pharmalobby schlimmer als Drogenbarone

Tom Cruise: Psychopharmaka an Drogensucht in USA schuld

http://de.news.yahoo.com/031217/12/3t2o5.html
AP 17.12.2003

Tom Cruise: Psychopharmaka an Drogensucht in USA schuld

Hamburg (AP) - Tom Cruise hat die Pharmaindustrie für die Drogensucht von Kindern und Jugendlichen in den USA verantwortlich gemacht. Der Hollywood-Star sagte der deutschen Zeitschrift «Cinema» laut einer Vorabmitteilung von Mittwoch: «Nicht die kolumbianischen Drogenbarone sind das Problem, sondern die Pharma-Industriellen, die Menschen drogensüchtig machen.» Der 41-Jährige kritisierte, Kinder würden wegen lächerlicher Anlässe wie einem diagnostizierten Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom mit Psychopharmaka voll gestopft.

Bereits acht Millionen Kinder würden aus so genannten therapeutischen Gründen unter Drogen gesetzt, sagte Cruise. «Im Jahr 2014 sind es wahrscheinlich 40 Millionen. Dem müssen wir ein Ende bereiten.» Der Schauspieler kritisierte, die Ärzte, die den Kindern die Drogen verschreiben, stünden auffallend oft in engem Kontakt zur örtlichen Pharmaindustrie. Er selbst habe Menschen geholfen, von diesen Drogen wegzukommen: «Die Briefe, die sie mir geschrieben haben, würden Ihnen Tränen in die Augen treiben», sagte Cruise.

Der 41-Jährige, der mit seiner Exfrau Nicole Kidman zwei Adoptivkinder hat, setzt sich für bessere Schulen und bessere Bildung in den USA ein. «Die meisten unserer Schulen tragen nicht zur Reife und zum geistigen Vorankommen der Schüler bei, sondern setzen auf stumpfes Auswendiglernen und Pauken.»

Tom Cruise ist ab dem 8. Januar 2004 in «Last Samurai» in den deutschen Kinos zu sehen.

http://de.news.yahoo.com/031217/286/3t2nj.html
AFP 17.12.2003

Tom Cruise: Pharmalobby schlimmer als Drogenbarone

Hamburg (AFP) - Nach Ansicht von Hollywood-Star Tom Cruise ist die Pharmaindustrie für die häufigen Drogenprobleme der US- Jugend verantwortlich: "Nicht die kolumbianischen Drogenbarone sind das Problem, sondern die Pharmaindustriellen, die Menschen drogensüchtig machen", sagte der 41-Jährige der Filmzeitschrift "Cinema". Zu viele Kinder würden in den USA mit Psychopharmaka ruhig gestellt: "Wir haben schon jetzt in den USA acht Millionen Kinder, die aus so genannten therapeutischen Gründen unter Drogen gesetzt werden."

Cruise rief dazu auf, sich mehr um junge Menschen zu kümmern: "Die meisten unserer Schulen tragen nicht zur Reife und zum geistigen Vorankommen der Schüler bei, sondern setzen auf stumpfes Auswendiglernen und Pauken." Im Januar kommt sein neuer Film "Last Samurai" in die Kinos, auf den er sich eigens in einem achtmonatigen Training vorbereitet hatte.