Tom Cruise Werbung für Scientology

Werbung in der Filmindustrie

Das Gerücht:

Der Film "Krieg der Welten" wird im Frühjahr 2005 Premiere in Berlin haben.
Auch in Deutschland, so wird kolportiert, verlangt Hauptdarsteller Tom Cruise über den Filmverleih UIP (United International Pictures)  von allen, die mit dem Film zu tun haben, eine Informationsveranstaltung der Scientology zu besuchen.  Also auch von Technikern, Agenturen, Pressebetreuern und den Mitarbeitern des Verleihs bis hin zu den Hostessen. Das sei der Wunsch von Tom Cruise.  Wer nicht teilnehmen werde, der könne eben nicht  für den Film tätig sein.
Auf gut Deutsch: Wer sich weigert, muß finanzielle Einbußen hinnehmen.
Leitende Mitarbeiter hätten angeblich bereits aus Anlass der Vorstellung des Films in Los Angeles eine solche Veranstaltung besucht.
Das beträfe keineswegs nur den Verleih.
Denn für den Erfolg eines Films ist heute die Werbung genau so wichtig, wie der Film selbst und kostet auch fast so viel. Dabei sind  viele  Freiberufler und kleine Agenturen tätig, die es sich kaum leisten können, auf Aufträge zu verzichten.

 

Unwahrscheinlich ist das keineswegs, wie dieser Bericht zeigt:

MTV  meldete am 25.2.2005:
 

"Tom Cruise versucht nun auch die Film-Crew zu überzeugen...
Die Stars drehen durch: Ähnlich wie Madonna, die energisch durch die Gegend kaballert, ist nun auch Tom Cruise auf spiritueller Mission. Bei Dreharbeiten zu seinem neuen Film 'Krieg der Welten' brachte der Anhänger der Scientology Sekte ein Scientology-Zelt inklusive eines freiwilligen Gesandten und Literatur über die ominöse Sekte mit. Das Zelt sei ein Geschenk von Tom an alle, so seine Schwester und Pressesprecherin Lee Anne De Vette. Man könne in diesem Zelt eine religiöse Massage erhalten, die dem Körper hilft, in besseren Kontakt mit der Seele zu treten. Na dann Amen."