Tom Cruise gefeuert wegen aggressiver Werbung für Scientology

Tom Cruise gefeuert wegen aggressiver Werbung für Scientology

SPIEGEL ONLINE berichtete am 23.8.2006 unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,433055,00.html :

"Filmstudios kündigen Tom Cruise
Bislang sorgte sein bizarres Benehmen nur für Kopfschütteln. Jetzt aber haben seine merkwürdigen Auftritte auch wirtschaftliche Folgen für Tom Cruise. Die US-Filmstudios Paramount Pictures haben nach 14 Jahren die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler beendet.
Los Angeles - Der Chef des Mutterhauses Viacom, Sumner Redstone, verkündete die Entscheidung im "Wall Street Journal": "So sehr wir ihn persönlich schätzen, wir hielten es für falsch, den Vertrag zu verlängern", sagte Redstone. "Sein Verhalten in letzter Zeit war für Paramount nicht hinnehmbar."
Die Zeitung verweist auf Cruise' aggressive Werbung für Scientology, seine Kritik an der Behandlung von Depressionen mit Medikamenten und seine öffentlichen Liebesbeweise für seine Verlobte Katie Holmes, wie etwa in der Oprah-Winfrey-Talkshow."
 
Spiegel Nr. 20/2007 enthält ein Gespräch mit "Philippe Dauman neuer Chef des US-Medienkonzerns Viacom, über den schwierigen Umgang mit Hollywood-Größen".
Frage SPIEGEL: "Keinen Spaß mehr hatte Ihr Konzern dagegen an Tom Cruise, der vergangenes Jahr plötzlich abserviert wurde, nachdem ... er sich einige peinliche Auftritte erlaubt hatte. Gilt also sogar für Weltstars: Wer nicht spurt, fliegt?"
Antwort Dauman: "Ganz so würde ich es nicht sagen. Es gab eine Menge Aufregung um ihn, aber er wird sicherlich auch in Zukunft sehr erfolgreich sein. Ich wünsche ihm dabei alles Gute. Unsere Beziehung, besonders die wirtschaftliche, ist allerdings vorbei. Wir konzentrieren uns auf andere Partner."